10 Dinge, die ich in Südkorea gelernt habe

Endlich kann ich meine gute alte „10 Dinge, die ich in … gelernt habe“-Kategorie mal wieder aufleben lassen. Und in Korea habe ich echt einiges gelernt, ich wusste zuvor zwar schon recht gut über Geschichte und Politik des Landes bescheid, aber ich hatte dringenden Nachholbedarf in Kultur und Alltagsleben. Unter anderem habe ich diese 10 Dinge herausgefunden:

1. Der KTX ist der bessere ICE. Und pünktlich.

2. Südkorea bezeichnet sich als das einzige Land, in dem ein großer Teil der Bevölkerung tatsächlich freiwillig den christlichen Glauben angenommen hat. Naja, darüber kann man streiten, aber eines ist deutlich: man sieht dubiose Prediger auf den Straßen, und es gibt eine extrem hohe Kirchendichte. Auf einer 20-minüten Fahrt im Pendlerzug zählen Moritz und ich über vierzig Kirchtürme…

3. Auch hier gibt es eine Art Hotpot, mit dem ich mich unendlich rund fresse. Und nicht nur damit.

4. Welch ein Luxus, ohne Netzsperren und VPN einfach mal Google und Facebook benutzen zu können. Um so subversive Dinge wie „Reiswein“ zu googeln.

5. Immer und immer wieder wird man an die schreckliche Vergangenheit Koreas unter japanischer Besatzung erinnert. Vor allem bleibt mir der Besuch im ehemaligen Gefängnis Seodaemun im Kopf, wo schreckliche Dinge passiert sind.

6. Es ist doch immer wieder überraschend, so große Summen auf den Preisschildern zu haben. Ein Euro entspricht aktuell 1.305 Won. Verrückt.

7. K-Pop ist ein Phänomen. Ich bin zwar noch nicht so ganz angesteckt, aber ich beginne zu begreifen.

8. Ich kann doch ohne mit der Wimper zu zucken riesige Mengen an Kimchi essen.
8a. Das gilt auch für Gimbap, und die meisten anderen Leckereien. Koreanische Küche ist ein Hit!

9. Koreanisches Bier ist gut, aber überrascht hat mich der süße fruchtige Reiswein namens Makgeolli – damit hatte ich gar nicht gerechnet.

10. Korea war für mich zwar kein weißer Fleck auf der Landkarte, aber ich hatte immer gedacht, dass die Kultur eine Mischung zwischen den großen Nachbarn Japan und China darstellt. Ich bin froh, nun endlich herausgefunden zu haben, dass das nur die halbe Wahrheit ist, und werde beim nächsten Besuch sicherlich dieses Wissen noch vertiefen. Dass es einen nächsten Besuch geben muss – auch das gehört zu den Dingen, die ich gelernt habe.

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Mehr über meinen Aufenthalt in Südkorea gibt es hier: Alte Mauern, alte Freunde und 25 Millionen und ich!

Was ich in anderen Ländern so gelernt habe, findet man hier: 10 Dinge

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