Die letzte Woche

China um den Jahreswechsel stellte sich doch etwas ungemütlich dar. Ich war durch den Trip nach Korea auf den Geschmack gekommen, der nächste bereits gebucht. Alle meine Stunden waren gehalten, die Klausuren innerhalb weniger Tage korrigiert. Die gesamte Uni machte sich bereit für die Ferien, die ersten Geschäfte schlossen bereits.

Draußen war es kalt, feucht und grau. Das Bild oben gibt nur eine ungefähre Vorstellung davon, wie ekelhaft es war. Dazu kam die Kälte, die in jede Ritze meiner Wohnung und bald auch in jeden Knochen meines Körpers kroch. Keine Heizung, keine Wärmedämmung, nur ein Stapel Pullover, etwas heißer Tee und mein Bett mit der Heizdecke. Ihr könnt euch vorstellen, zu welchen Zeiten ich aufgestanden bin, gerade als jede Klausur korrigiert und nichts weiteres zu tun war.

Und so fiel ich für den Rest der Woche in eine Art Winterschlaf, aus dem ich erst sonntags nachmittags wieder gerissen wurde. Das Packen stand an. Montags früh ging der Flug nach Südostasien – und damit raus aus der Lethargie.

Und genau dieses Flugticket war nötig, um den Bett-Moritz wieder in den guten alten Abenteurer-Moritz zu verwandeln. Die lange Winterpause und mit ihr Kambodscha, Thailand und weitere Ziele rufen! Endlich!

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